Poolroboter mit Akku oder Kabel

Ein Akku-Poolroboter reinigt laut Hersteller 30 bis 300 Minuten am Boden je Ladung und lädt danach 2 bis 6 Stunden; ein Kabelgerät hängt an 12 bis 25 Metern Kabel am Netz und läuft ohne Laden. Welcher Antrieb passt, entscheiden Pooltyp, Beckengröße und wie viel Kabel du am Beckenrand haben willst.

Poolroboter am Beckenboden, sein Kabel schwimmt in Bögen auf dem Wasser
Foto: miroslavjacimovic0 / Magnific

Akku und Kabel im Vergleich

Herstellerangaben, Stand 29. Oktober 2026.

MerkmalAkkuKabel
StromLithium-Akku im Gerät, laut Aiper (Scuba X1 Pro Max), Dolphin (LIBERTY), Ecovacs, Bestway und Intex nicht austauschbarNetzteil am Beckenrand, am Kabel Gleichspannung bis 30 Volt (Dolphin unter 30, Zodiac 30)
Reinigungsdauer30 bis 300 Minuten am Boden je Ladung, je nach Modell und ModusZyklus 1,5 bis 3 Stunden (Dolphin); Zodiac Alpha iQ: erster Smart-Zyklus 2,5 Stunden, danach berechnet
Laden2 bis 6 Stunden, Ladegerät 3 bis 3,5 m vom Pool; Wybot S2 Solar und S3 laden an einer Station unter Wasserentfällt
Kabelkeins12 bis 25 m; Netzteil oder Steuerbox mindestens 3 bis 3,5 m vom Becken
Drehgelenkentfälltje Modell: Maytronics nennt es für E40i und TopStar silver, nicht für E10, E20, E30, S1000; Zodiac für Voyager RE 4700 iQ und CNX 50 iQ
AlterungAiper: rund 300 Ladezyklen (Scuba S1), 300 bis 500 (Scuba S3), bis die Kapazität unter 80 % fällt; beim S3 an anderer Stelle 70 bis 80 % nach 300 bis 500 Zyklenkein Akku; Zodiac Voyager: Garantie bis 900 Betriebsstunden in 3 Jahren
AufstellpoolAiper Scuba SE (Wände im 90-Grad-Winkel) und E1 für Aufstellpools, Beatbot Sora 70 und Sora 30 für Rahmen- und Hartwandpools; Zodiac Pixel nicht in leicht abmontierbaren BeckenZodiac: nicht in abmontierbaren Becken; Maytronics: E10, E20, POOL IN, POOL UP für Aufstellbecken

Wann ein Akku-Roboter passt

Ein Akku-Roboter passt, wenn am Becken kein Netzteil stehen soll oder du den Pool im Winter abbaust. Zodiac schließt seine Kabelroboter für abmontierbare Becken aus, ebenso den Akku-Roboter Pixel. Andere Hersteller geben Akkugeräte ausdrücklich für Aufstellpools frei: Aiper den Scuba SE, laut einer Hilfeseite für Wände im 90-Grad-Winkel, und den Scuba E1; Beatbot empfiehlt für Rahmenpools wie Intex Prism Frame und Bestway Steel Pro und für Hartwandpools die Sora 70, daneben die Sora 30. Welche Freigaben es je Pooltyp gibt, steht unter Poolroboter für den Aufstellpool.

Bei Beatbot sinkt die Laufzeit, wenn der Roboter die Wand mitnimmt: 5 Stunden am Boden und 4 Stunden mit Wänden und Wasserlinie nennt Beatbot für die Sora 10. Auch der Feinfilter kostet Zeit: Mit dem 3-µm-Filter erwartet Aiper beim Scuba S1 eine kürzere Laufzeit je Zyklus.

Nach jedem Einsatz holst du das Gerät heraus und lädst es. Wer einen Abstand nennt, will das Ladegerät 3 bis 3,5 Meter vom Pool, Ecovacs ausdrücklich in Innenräumen. Steinbach verlangt zum Laden Raumtemperatur und nie unter 10 °C, Maytronics erlaubt bei LIBERTY und EON 6 bis 35 °C. Ohne Herausheben kommen Wybot S2 Solar und S3 aus: Sie fahren zum Laden an eine Station unter Wasser. Laufzeit, Fläche und Ladezeit aller Akkumodelle vergleicht Poolroboter mit Akku.

Wann ein Kabelgerät passt

Ein Kabelgerät braucht eine Steckdose in der Nähe des Beckens. Zodiac verlangt ein fest installiertes Becken, Maytronics führt E10, E20, POOL IN und POOL UP für Aufstellbecken. Ein Kabelgerät reinigt, so lange der Zyklus dauert: bei Dolphin 1,5 bis 3 Stunden, beim E40i wählst du 1,5, 2 oder 2,5 Stunden. Zodiacs Alpha iQ erkennt im ersten Smart-Zyklus 2,5 Stunden lang das Becken und berechnet danach die Dauer selbst. Für TornaX, Voyager und Alpha iQ nennt Zodiac höchstens drei Zyklen pro Woche.

In den Datenblättern von Dolphin und Zodiac ist das Kabel länger als die größte Poollänge, für die das Gerät gedacht ist: 12 Meter beim Dolphin E10 für Becken bis 8 Meter, 25 Meter beim Zodiac Alpha iQ RA 6900 iQ für 20 × 10 Meter. Wie groß dein Becken ist, rechnet der Poolroboter-Rechner aus.

Das Kabel braucht Pflege. Laut Zodiac-Anleitung zum TornaX hängt das Fahrverhalten stark davon ab, ob das Kabel verdreht ist; ein entdralltes Kabel sorgt für bessere Abdeckung. Netzteil oder Steuerbox stellst du laut Maytronics (CLASSIC 19+) und Zodiac (TornaX) an die Mitte der Längsseite, das Voyager-Kabel legst du vor dem Eintauchen gerade neben dem Becken aus. Haus & Garten Test schreibt in Ausgabe 4/2026, die Schwimmkabel von Kabelmodellen hätten sich im Betrieb häufig verdreht oder beim Herausheben gestört. Ein Drehgelenk reduziert laut Zodiac das Verdrehen; Maytronics führt es je Modell im Datenblatt als „Anti-Verdreh-Gelenk“. Wie oft du das Kabel entdrallst, steht unter Poolroboter reinigen und warten, die Kabelmodelle im Vergleich unter Poolroboter mit Kabel.

Akku-Alterung und Garantie

Der Akku altert: Laut Beatbot sinkt die Laufzeit mit den Ladezyklen nach und nach. Aiper legt den Akku des Scuba S1 auf rund 300 volle Ladezyklen aus, bis die Kapazität unter 80 % fällt; bei drei Einsätzen pro Woche seien das etwa zwei Jahre. Für den Scuba S3 nennt Aiper 300 bis 500 Zyklen; an anderer Stelle desselben Ratgebers rechnet Aiper danach mit 70 bis 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität. Die anderen Hersteller nennen keine Zahl. Selbst tauschen sollst du den Akku bei keinem Hersteller, der sich dazu äußert; Beatbot lässt ihn nur von Fachleuten wechseln.

Eine Garantie auf den Akku nennen nur einige: Beatbot zählt ihn zum Hauptteil des Geräts, Aiper nennt im Handbuch des Scuba X1 Pro Max 36 Monate auf Akku und Motor, Wybot gibt dem C1 zwei Jahre auf den Akku, dem S1 ein Jahr. Laden, Lagern und Ersatz erklärt Akku im Poolroboter: Laufzeit und Lebensdauer, worauf du sonst achtest, die Checkliste zum Poolroboter-Kauf.

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Die Merkmale stammen von den Herstellern. Wie wir Modelle auswählen, steht unter So wählen wir aus.

Aiper Scuba S1

  • Akku, 150 Minuten, Ladezeit 4 Stunden
  • laut Aiper rund 300 volle Ladezyklen, bis die Kapazität unter 80 % fällt
  • bis 150 m², Boden, Wände und Wasserlinie
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Wybot S2 Solar

  • lädt an einer Station unter Wasser mit Solarpanel, per DC-Kabel in 3 Stunden
  • bis 150 Minuten, bis 300 m²
  • Boden, Wände und Wasserlinie, für Aufstell- und Einbaupools
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Dolphin E20

  • für Aufstellbecken, Poollänge bis 10 m
  • Kabel 15 m, Reinigungszyklus 2 Stunden
  • Boden und Wände, 6,44 kg
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Dolphin E35

  • Kabel 17 m mit Anti-Verdreh-Gelenk, Reinigungszyklus 2 Stunden
  • Boden, Wände und Wasserlinie, Poollänge bis 12 m
  • für eingelassene Becken
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Wir testen nicht selbst; die Merkmale stammen aus den Datenblättern der Hersteller. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen, dein Preis ändert sich dadurch nicht. So wählen wir aus

Quellen: Produktseiten, Datenblätter und Anleitungen von Maytronics (Dolphin E10, E20, E30, E35, E40i, TopStar silver, S1000, CLASSIC 19+, LIBERTY), Zodiac (TornaX, Voyager/CNX, Alpha iQ, Garantieheft), Aiper (Scuba SE, E1, S1, S3, X1 Pro Max, Hilfeartikel, Hilfeseite zum Scuba SE), Beatbot (Sora 10, Garantierichtlinie, Aufstellpool-Seite), Wybot (C1, S1, S2 Solar, S3), Ecovacs, Steinbach, Bestway, Intex; Amazon-Produktseiten; Haus & Garten Test 4/2026. Stand: 29. Oktober 2026.