Akku im Poolroboter: Laufzeit und Lebensdauer

Wie lange der Akku eines Poolroboters hält, gibt nur ein Hersteller in Ladezyklen an: Aiper legt den Akku des Scuba S1 auf etwa 300 und den des Scuba S3 auf 300 bis 500 volle Ladezyklen aus, bevor die Kapazität unter 80 Prozent fällt. Beim S1 entspricht das laut Aiper bei drei Einsätzen pro Woche etwa zwei Jahren.

Grüner Lithium-Akkupack mit Kabel und Stecker vor weißem Hintergrund
Foto: alekcuophoto / Magnific

Kapazität, Laufzeit und Ladezeit laut Hersteller

Herstellerangaben, Stand 29. Oktober 2026. Widerspricht sich ein Hersteller, steht der vorsichtigere Wert zuerst.

ModellKapazitätLaufzeitLadezeitLadeartAkku-Garantie
Aiper Scuba SE2.600 mAh90 min3–4 h (Produktseite: 3 h)Kabelkeine gesonderte Angabe
Aiper Scuba S17.800 mAh150 min (Handbuch); Produktseite bis 180 min, ECO 240 min4 h (Produktseite: 3–4 h)KabelAkku und Motor nach Landesrecht (Handbuch)
Aiper Scuba X1 Pro Max4.000 mAh (Sicherheitshinweis) oder 10.400 mAh (Datenblatt)Boden bis 210 min (Shop); Handbuch bis 5 h4 hkabelloses Ladedock36 Monate auf Akku und Motor (Handbuch)
Wybot C14.600 mAh120–150 min3 hKabel2 Jahre (Handbuch)
Wybot S2 Solar5.200 mAh150 min3 h per DC-KabelStation unter Wasser mit Solarpanel oder DC-Kabelkeine gesonderte Angabe
Wybot S37.800 mAh150 min (Handbuch: 3 h)3,5 h (Handbuch: 3 h)Station unter Wasser mit Solarpanel oder DC-Kabelkeine gesonderte Angabe
Dolphin LIBERTY 2005.000 mAhZyklus bis 2,5 hbis 6 h (Handbuch)induktiv, magnetische Verbindungkeine Angabe
Ecovacs Ultramarine P14.600 mAh (Website: 5.200 mAh)bis 180 min im Eco-Modusca. 4 hKabel2 Jahre, zugleich als Verschleißteil ausgeschlossen

Bei Aiper, Wybot und Ecovacs gehen Handbuch und Produktseite auseinander. Beim Aiper Scuba X1 Pro Max nennt schon das Handbuch zwei Kapazitäten. Intex nennt im Handbuch des ZX500R einen Lithium-Ionen-Akku, auf der US-Produktseite Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4). Welches Modell zu deinem Becken passt, steht unter Poolroboter mit Akku; die Fläche rechnet der Poolroboter-Rechner aus.

Ladezyklen: was über die Lebensdauer belegt ist

Eine Zahl zur Lebensdauer nennt nur Aiper: etwa 300 volle Ladezyklen beim Scuba S1, 300 bis 500 beim Scuba S3, jeweils bis unter 80 Prozent Kapazität; an anderer Stelle desselben Ratgebers rechnet Aiper beim S3 nach 300 bis 500 Zyklen mit 70 bis 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität. Sinkt die Laufzeit unter die Hälfte des ursprünglichen Werts, ist das für Aiper ein Grund zum Austausch. Beatbot schreibt nur, die Laufzeit nehme mit den Ladezyklen allmählich ab. Wybot, Maytronics, Zodiac, Ecovacs, Steinbach, Bestway und Intex nennen keine Zahl.

Aiper rät beim Scuba S1, nicht länger als 24 Stunden am Stück zu laden; Wybot und Beatbot warnen vor Überladen. Mit dem 3-µm-Filter rechnet Aiper beim Scuba S1 zudem mit kürzerer Laufzeit je Zyklus; mehr unter Filter im Poolroboter.

Laden: Kabel, Magnet, Station unter Wasser

Die meisten Akkuroboter laden per Kabel, etwa Aiper Scuba S1, Wybot C1, Ecovacs Ultramarine P1 und die Geräte von Steinbach, Bestway und Intex. Dolphin lädt LIBERTY 200, 300 und 400 induktiv über eine magnetische Verbindung, laut Handbuch bis zu 6 Stunden. Aiper Scuba V3, X1 und X1 Pro Max sowie Beatbot AquaSense 2 Pro, Ultra und X laden im Dock. Wybot S2 Solar und S3 laden an einer Station unter Wasser, über ein Solarpanel oder ein DC-Kabel; der S2 Solar fährt bei schwachem Akku selbst dorthin.

Zum Laden erlauben Beatbot (Sora 70, AquaSense 2 Ultra) 0 bis 40, Ecovacs 5 bis 40, Wybot 0 bis 35 und Maytronics (LIBERTY, EON) 6 bis 35 °C. Zodiac nennt je nach Dokument 5 bis 35, 10 bis 35 oder 5 bis 43 °C. Aiper gibt beim Scuba X1 Pro Max in derselben Tabelle 0 bis 40 und 10 bis 40 °C an; der vorsichtigere Wert ist 10 bis 40 °C. Wann ein Kabelgerät besser passt, steht unter Poolroboter mit Akku oder Kabel.

Akku-Garantie, Ersatzakku und Winter

Eine Garantie auf den Akku nennen Aiper, Beatbot, Wybot und Ecovacs. Aiper gibt im Handbuch des Scuba X1 Pro Max 36 Monate auf Akku und Motor, beim Scuba S1 die Dauer nach Landesrecht. Beatbot zählt den Akku zum Hauptteil: in Deutschland 24 Monate bei Sora 10 und 30, 36 Monate bei Sora 70 und der AquaSense-2-Reihe. Wybot gibt laut Handbuch beim C1 2 Jahre auf Akku, Motor und Platine, beim S1 1 Jahr auf den Akku. Ecovacs verspricht zwei Jahre auf die Batterie des Ultramarine P1, schließt Batterien auf derselben Seite aber als Verschleißteil aus. Maytronics, Zodiac, Steinbach, Bestway und Intex nennen keine Akku-Garantie.

Selbst tauschen kannst du den Akku bei keinem Hersteller, der sich dazu äußert: Aiper (Scuba X1 Pro Max), Maytronics (LIBERTY), Ecovacs (Ultramarine P1), Bestway (G150 bis G300) und Intex (ZX500R) nennen ihn nicht austauschbar, Beatbot (Sora 70, AquaSense 2 Ultra) und Zodiac (Pixel) lassen ihn nur von Fachleuten wechseln. Einen Ersatzakku als Kaufartikel haben wir in keinem Herstellershop gefunden; Aiper liefert ihn über den Support.

Für den Winter gibt es keine einheitliche Regel. Aiper rät beim Scuba S1 zu 50 bis 60 Prozent Ladung bei Raumtemperatur, Zodiac lagert die Freedom Lite voll geladen ein und lädt alle sechs Monate nach. Wybot verlangt in den meisten Handbüchern volle Ladung und Nachladen alle drei Monate, beim S1 dagegen 40 bis 60 Prozent. Die Angaben je Hersteller stehen unter Poolroboter überwintern, worauf du beim Kauf sonst achtest, in der Checkliste zum Poolroboter-Kauf.

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Die Merkmale stammen von den Herstellern. Wie wir Modelle auswählen, steht unter So wählen wir aus.

Aiper Scuba S1

  • Akku 7.800 mAh, laut Aiper für etwa 300 volle Ladezyklen ausgelegt
  • 150 Minuten, Ladezeit 4 Stunden laut Handbuch
  • Gewährleistung deckt Akku und Motor
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Aiper Scuba X1 Pro Max

  • 36 Monate Garantie auf Akku und Motor laut Handbuch
  • lädt im kabellosen Ladedock, 4 Stunden
  • Akku laut Handbuch nicht austauschbar
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Wybot S2 Solar

  • lädt an einer Station unter Wasser mit Solarpanel oder per DC-Kabel in 3 Stunden
  • fährt bei schwachem Akku selbst zur Station
  • 5.200 mAh, 150 Minuten
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Dolphin LIBERTY 200

  • lädt induktiv über eine magnetische Verbindung, bis zu 6 Stunden
  • 5.000 mAh, Zyklus bis 2,5 Stunden
  • Laden zwischen 6 und 35 °C
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Wir testen nicht selbst; die Merkmale stammen aus den Datenblättern der Hersteller. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen, dein Preis ändert sich dadurch nicht. So wählen wir aus

Quellen: Aiper, Benutzerhandbücher Scuba SE, E1 (US), S1 und X1 Pro Max, Produktseiten Scuba SE, E1, S1, V3, X1, X1 Pro Max, Blog „S1 Batterieaufladehinweise & Langzeitlagerung“ und „S3 Akkulaufzeit zu kurz“, Garantiebedingungen; Beatbot, Produktseiten Sora 70 und AquaSense 2 Ultra, Garantierichtlinie, Blog zur Akkulaufzeit, User Manual AquaSense 2 Ultra und Sora 70 (Händlerfassungen); Wybot, Handbücher A1, B1, C1, C2, S2, S2 Solar, S3, Benutzerhandbuch S1 (Händlerfassung), Produktseiten C1, S2 Solar, S3; Maytronics, User Manual LIBERTY 200/300/400, Gebrauchsanweisung LIBERTY (Händlerfassung), User Instructions EON, Blog „Beste Poolroboter 2026“; Zodiac, Anleitungen Freedom Lite und Pixel, Warnhinweise alle Akkuroboter (2025-06); Ecovacs, Bedienungsanleitung und Serienseite Ultramarine P1, Garantiebedingungen; Steinbach, Betriebsanleitungen Poolrunner ONE RXB 150 und SMART RXB 450; Bestway, Anleitungen AquaTronix G150 bis G300; Intex, Anleitungen ZX500R (EU und US), US-Produktseite; Amazon-Produktseiten der genannten Modelle. Stand: 29. Oktober 2026.